
Allgemeine Reise-Infos für Namibia
Allgemeines
Für Ihren Namibia-Urlaub benötigen Sie einen Reisepass, der noch sechs Monate über das Einreisedatum hinaus gültig ist. Englisch ist in Namibia Amtssprache, aber auch Deutsch ist weit verbreitet.
Die Landeswährung ist der Namibia-Dollar N$, aber auch mit dem südafrikanischen Rand kann man dort bezahlen. Eingeführt werden dürfen nur maximal 500 N$. Bedenken Sie, dass es außerhalb der größeren Städte so gut wie keine Kreditautomaten gibt, also achten Sie darauf, immer ausreichend Bargeld mitzuführen. Benzin gibt es praktisch nur gegen Bares. In namibischen Restaurants sind Trinkgelder von 10-15 % üblich, man kann aber auch an Tankstellen Trinkgelder für besonders guten Service geben.
Auf den Straßen wird links gefahren, daran gewöhnt man sich schneller, als man denkt. Das dünn besiedelte Namibia (weniger als 2 Einwohner pro Quadratkilometer) verfügt über ein relativ dichtes Straßen- und Wegenetz aus 5.450 km Teerstraßen und 37.000 km Schotterstraßen (Gravel Pads).
Klima und Wetter
Die extremen klimatischen Bedingungen in Namibia werden von Urlaubern aus Europa oft unterschätzt. Denken Sie also an einen ausreichend starken Sonnenschutz und an eine wirklich gute Sonnenbrille! Zweckmäßig ist auch ein Sonnenschutz für den Kopf.
Die Temperaturunterschiede am Tag besonders während der Trockenzeit (namibischer Winter) sind enorm: Sie können vor allem in Wüstengegenden tagsüber ohne weiteres Temperaturen über 40 Grad im Schatten erleben, während es nachts bis auf wenige Grad über Null abkühlt oder gar friert. Die Gravel-Travel-Touren finden allerdings im namibischen Sommer statt, wo diese Extreme nicht so sehr ins Gewicht fallen. Aufgrund der trockenen Luft sind die sommerlichen, hohen Temperaturen viel besser zu ertragen als in Europa, da sie als deutlich niedriger empfunden werden.
An der Küste ist es grundsätzlich einige Grade kühler als im Inland, eine Jacke oder ein warmer Pullover sollte deshalb zusätzlich eingepackt werden. Der Sonnenschutz ist gerade auch dort unerlässlich, denn die "niedrigen" Temperaturen und der kühle Wind täuschen oft darüber hinweg, dass die Sonneneinstrahlung genauso intensiv ist wie im Inland. Auch in der Wüste regnet es von Zeit zu Zeit, dabei handelt es sich dann meist um kurze, aber heftige Unwetter.
Auch wenn wir Schlangen oder Skorpione nur äußerst selten zu sehen bekommen, sind bei Wanderungen abseits der Wege knöchelhohe Schuhe empfehlenswert.
Essen und Trinken
Das gastronomische Angebot in den Restaurants der größeren Städte entspricht europäischem Standard, auch was die Hygiene bei der Zubereitung betrifft. Salate und Eis kann man ohne Bedenken verzehren. Das Trinkwasser ist oft Tiefenwasser von ausgezeichneter Qualität.
Landestypische Spezialitäten sind vor allem an der Küste Fischgerichte, aber auch Hummer und Austern sowie Fleischgerichte vom Kudu, Springbock, Oryx u.a. "Biltong" sind gewürzte luftgetrocknete Fleischstreifen von Antilope oder Rind, sehr zu empfehlen für unterwegs.
Aber auch deutsche Hausmannskost wird in Namibia serviert, vor allem im deutsch geprägten Swakopmund. Das namibische Bier schließlich wird nach deutschem Reinheitsgebot gebraut und sicherlich auch Gäste aus Bayern zufriedenstellen...
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